Andere Lohnabrechnungen können sich selbstverständlich in Form und Farbe von unserer Variante unterscheiden. Der grobe Aufbau bzw. die Aufteilung und die Bezeichnungen bei Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung sind aber immer ähnlich.

Die Abrechnung

Der obere Teil der relog-Gehaltsabrechnung ist für die Stammdaten des Arbeitnehmers vorgesehen und teilt sich wie folgt auf:  

Der obere Teil der relog-Gehaltsabrechnung ist für die Stammdaten des Arbeitnehmers vorgesehen

1. Hier steht der Abrechnungsmonat.

2. An dieser Stelle steht der Absender, sprich die Adresse des Arbeitgebers.

3. Die Adresse des Arbeitnehmers.

4. Die persönlichen Daten des Arbeitnehmers; Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Erst-Eintritt, Austrittsdatum und die Personalnummer.

5. Hier sind die Steuerdaten des Arbeitnehmers vermerkt: die Steuerklasse, der Kinderfreibetrag, die Konfession (also Religionszugehörigkeit), der Jahresfreibetrag, der Monatsfreibetrag, die Versicherungsnummer und natürlich die SteuerID.

6. Die Sozialversicherungsdaten sind an dieser Stelle aufgelistet: Kassennummer, der Krankenversicherungssatz in Prozent, Steuertage, die sozialversicherungspflichtigen Tage des Monats, der Tätigkeitsschlüssel, der die Beschreibung der Tätigkeit des Arbeitnehmers darstellt, die Personengruppe und Sozialversicherung-Schlüssel der Beiträge.

7. Firmeninterne Daten des Arbeitgebers bzw. Zuordnung des Arbeitnehmers bestehend aus der Mandantennummer, Personalnummer, Abteilung, in der der Arbeitnehmer arbeitet, die Kostenstelle, die wöchentliche Arbeitszeit, die Tarifstunden und den Mitarbeiterstatus.

Im darauf folgenden Block geht es um das Gehalt, die steuerlichen Abzüge und die Sozialversicherungsbeiträge.

Das Gehalt, die steuerlichen Abzüge und die Sozialversicherungsbeiträge

8. An dieser Stelle stehen die Brutto Be- und Abzüge: die Kostenstelle, der Kostenträger, die Lohnart, die Bezeichnung des Entgeltbestandteiles, Anzahl der gearbeiteten Stunde, der Lohnsatz, der Zuschlagsatz, die einzelnen Beträge, die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Entgeltbestandteile, die Jahressummen der einzelnen Beträge und der Gesamtnettobetrag.

9. Die gesetzlichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Abzüge sind in diesem Abschnitt aufgelistet: Die Höhe der Lohnsteuer, der Solidaritätszuschlag, die Kirchensteuer, der Betrag für die Krankenversicherung, der Betrag für die Rentenversicherung, der Betrag für die Arbeitslosenversicherung, die Abzüge für die Pflegeversicherung und die Summe der Abzüge.

10. Der Nettoverdienst in dem Monat und die Jahressumme.

11. Die persönlichen Abzüge lfd. Gehaltsumwandlung und Sparbetrag der vermögenswirksamen Leistungen.

12. Der an den Arbeitnehmer auszuzahlende Betrag.

Werte der Steuer und Sozialversicherung, die Urlaubsübersicht mit dem Urlaubsanspruch und Unterbrechungszeiten

13. Die Werte der Steuer und Sozialversicherung in einer Übersicht nach Monat und Jahr sowie nach Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil aufgelistet.

14. Die Urlaubsübersicht mit dem Urlaubsanspruch des laufenden Jahres, übriggebliebener aus dem Vorjahr, Sonderurlaub, der gesamten Anzahl der Tage, der genommene Urlaub und die verbleibenden Urlaubstage im aktuellen Jahr.

15. Hier werden Unterbrechungszeiten wie Krankheitstage o.ä. aufgelistet.

Berufsgruppen, die von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen sind

Spezielle Berufsgruppen sind komplett von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen, da diese nicht in der üblichen Art dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dies gilt beispielweise für

  • immatrikulierte Studenten, die neben dem Studium einen Nebenjob haben

  • Schüler an allgemein bildenden Schulen

  • Arbeitnehmer, die das Lebensjahr vollendet haben, in dem sie Anspruch auf Rente haben

  • Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung

  • Arbeitnehmer, die wegen einer Minderung ihrer Leistung dauernd dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen

  • unständig Beschäftigte z.B. Künstler

Laut §418 SGB III sind Arbeitgeber von ihrem Pflichtanteil an der Arbeitslosenversicherung befreit, wenn sie eine arbeitslose Person, die das 55. Lebensjahr vollendet hat, einstellen. Das gilt allerdings nur, wenn das Beschäftigungsverhältnis vor dem Jahr 2008 begann.

Arbeitnehmer, die das Rentenalter erreichen, sind von dem Monat an, in dem sie das Alter erreichen, von ihrem Anteil befreit. Lediglich der Arbeitgeber muss den Beitrag einzahlen.