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Steueridentifikationsnummer (SteuerID)

SteuerID

Die Steueridentifikationsnummer wurde zum 01.07.2007 eingeführt und soll die bisherige Steuernummer und die eTIN ersetzen. Sie hat eine lebenslange Gültigkeit und ändert sich nicht wie die alte Steuernummer bei Umzug oder dem Wechsel der Zuständigkeit des Finanzamtes. Dadurch soll eine Vereinfachung des Steuersystems erreicht werden. Die SteuerID ist für die elektronischen Lohnsteuermerkmale notwendig.

Arbeitgeber können nur Anhand der ID und des Geburtsdatums des Arbeitnehmers alle notwendigen Daten abrufen.

Die SteuerID besteht aus 11 Ziffern. Diese Ziffern werden willkürlich gewählt, sodass niemand irgendwelche Rückschlüsse auf den Besitzer der Nummer ziehen kann, wie Geburtsdatum oder Wohnort.

Wo sich diese Nummer auf der Gehaltsabrechnung befindet, kann auf unserer Seite "Erklärungen Lohn- und Gehaltsabrechnung" nachgeschlagen werden.

Alte Steuernummer

Die Steuernummer wird vom Finanzamt an jede steuerpflichtige Person vergeben. Im Gegensatz zur ID ist die Zusammenstellung der Nummer nicht willkürlich, sondern folgt einem bestimmten Muster.

 

Aufbau: (A)AA/ BBB(B)/ CCC(C) D

 

(A)AA: Die ersten Ziffern geben Auskunft darüber welches Finanzamt zuständig ist.

BBB(B): Der nächste Ziffernblock gibt an, zu welchem Zuständigkeitsbereich innerhalb des Finanzamtes diese Steuernummer gehört.

CCC(C): Die nächsten Ziffern stellen die persönliche Unterscheidungsnummer des Steuerpflichtigen dar.

D: Die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer, die aus den ersten zehn Ziffern gebildet wird und sicherstellt, dass schnell erkannt werden kann, ob die gesamte Steuernummer korrekt eingegeben wurde.

Bei einem Wohnortwechsel wechselt oft auch das zuständige Finanzamt, was folglich auch zu einer Änderung der Steuernummer führt.

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eTIN

eTIN ist die Abkürzung für electronic Taxpayer Identification Number bzw. elektronische Transfer-Identifikations-Nummer. Sie wurde 2003 eingeführt und war für ELSTER, die elektronische Steuererklärung, notwendig. Sie sollte als Übergang dienen bis zur Einführung der SteuerID. Heutzutage wird sie nur noch verwendet, wenn die SteuerID nicht bekannt ist.

Es handelt sich bei der eTIN um eine 14-stellige Zahlenkombination, die sich aus Zahlen und Buchstaben vom Namen, Vornamen und Geburtsdatum zusammensetzt.

Dabei müssen gewisse Umkodierungen durchgeführt werden. Das „SCH“ wird durch das Y ersetzt und auch Umlaute werden in die längere Schreibweise umgewandelt.

Die Zusammensetzung der eTIN sieht aufgeschlüsselt wie folgt aus:

 

Stelle 1 – 4: Die ersten vier Konsonanten des Nachnamens werden hier eingesetzt. Wenn ein Name zu wenige Konsonanten enthält werden die Vokale in umgekehrter Reihenfolge verwendet. Sollte es vorkommen, dass es dann immer noch zu wenige Zeichen sind werden die Lücken mit X aufgefüllt. Bsp.: Meier -> MREI

 

Stelle 5 – 8: Die ersten vier Konsonanten des Vornamens. Hier wird ebenso verfahren wie beim Nachnamen, wenn zu wenige Konsonanten vorhanden sein sollten. Bsp.: Ute -> TEUX

 

Stelle 9 – 10: An dieser Stelle wird das Geburtsjahr verwendet. Wenn das Geburtsjahr unbekannt sein sollte, wird an dieser Stelle „00“ eingesetzt. Bsp.: 1979 -> 79

 

Stelle 11: Hier wird der Geburtsmonat in Form eines Buchstabens eingesetzt. Dabei wird für Januar ein A eingesetzt. Für die weiteren Monate werden fortlaufend die folgenden Buchstaben des Alphabets verwendet. Bsp.: Monat Mai -> E

 

Stelle 12 – 13: Der Geburtstag wird hier durch zwei Ziffern dargestellt eingesetzt. Bsp.:  5.  ->  05

 

Stelle 14: Hier steht, wie bei der alten Steuernummer, eine Prüfziffer, die aus den vorherigen Stellen heraus errechnet wird.

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