Lohn- und Gehaltsabrechnungen

Mehr Geld für Auszubildende

Damit Auszubildende finanziell bessergestellt werden, wurde die Höhe der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes per Gesetz beschlossen. Die Bedarfssätze sowie die Freibeträge für Auszubildende wurden erhöht. Außerdem wurde der Verwaltungsaufwand durch vereinfachte Regelungen reduziert.

Einerseits sind einige Ausbildungsvergütungen so gering, dass es den Auszubildenden schwerfällt Fahrtkosten, Arbeitskleidungen, Verpflegung usw. zu bezahlen. Andererseits gibt es heute viele Auszubildende, die für ihren Traumberuf den Wohnort wechseln und nicht mehr bei den Eltern wohnen. Selbst höhere Ausbildungsvergütungen reichen da kaum aus.

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Auszubildende Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bzw. Ausbildungsgeld zur Sicherung des Lebensunterhalts. Nun wurden besonders die Pauschalen für Unterkunftskosten angehoben. Außerdem hat der Gesetzgeber die Bedarfssätze stark vereinfacht und die vielen Sonderregelungen gestrichen. Das macht die Bearbeitung und Nachvollziehbarkeit der Anträge viel einfacher.

Wer bei einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder einer vergleichbaren Maßnahme eine Erstausbildung macht, hat Anspruch auf Ausbildungsgeld. Auch hier wurden die Beträge angehoben und die Regelungen vereinfacht. Zudem wurde der Bedarfssatz bei einer individuellen betrieblichen Qualifizierung erhöht.

Für neue Ausbildungsverträge soll ab 2020 ein Mindestlohn gelten. Dies geht aus einem aktuellen Gesetzentwurf des Bundesministeriums hervor. Die Untergrenze soll zunächst bei 515 Euro liegen.

*Unsere Dienstleistungen im Bereich Lohnbuchhaltung umfassen ausschliesslich die lfd. Lohn- und Gehaltsabrechnungen gemäß § 6 Ziffer 4 STBerG